Winterreifen-Tests Bei Continental…

Winterreifen werden bei Continental ebenfalls intensiv getestet. Wie auch Sommerreifen und Ganzjahresreifen werden Winterreifen auf unseren vielen Teststrecken weltweit sowie in unserem innovativen AIBA, der ersten vollautomatischen Reifentestanlage von Continental, das gesamte Jahr genauestens auf die Probe gestellt. Natürlich benötigen Winterreifen besondere Wetterbedingungen für einen umfangreichen Test – und das geht nur bei den richtigen äußeren Temperaturen. Gerade die winterlichen Bedingungen in Schweden oder in der Schweiz sind wie gemacht für die besonderen Anforderungen unserer Winterreifen-Tests. Und das zahlt sich für uns aus. Als Top-Reifenmarke wurde Continental z. B. von der Auto Zeitung und Auto Bild ausgezeichnet und erhielt von der Fachzeitschrift auto motor sport den Titel „Gesamtsieger 50 Jahre Reifentests“.

Bei der Produktion von Premiumreifen versprechen wir hohe Qualitätsstandards – egal ob bei Sommer-, Winter- oder Ganzjahresreifen. Wir erläutern Ihnen auf dieser Seite einmal näher, worauf es bei Tests von Winterreifen ankommt. Gleich zu Beginn möchten wir Ihnen einmal vorstellen, wie unabhängige Fachzeitschriften und Automobilclubs wie z. B. der ADAC unsere Winterreifen beurteilen und mit welchen Ergebnissen sie dort abgeschnitten haben.

Anforderungen an Winterreifen

Auch wenn sich Winterreifen, Sommerreifen und Ganzjahresreifen äußerlich ähnlich sehen, gibt es doch feine und wichtige Unterschiede, oftmals nur Details. Doch gerade Winterreifen müssen sich den besonderen Wetterbedingungen mit Schnee und Eis anpassen, damit höchste Sicherheit beim Fahren gewährleistet wird.

Sommer- und Winterreifen unterscheiden sich überwiegend in zwei wichtigen Eigenschaften, und zwar beim Profil und bei der Gummimischung. Die Gummimischung von Winterreifen ist weicher als die von Sommerreifen. Daher sollten Winterreifen auch nicht im Sommer gefahren werden, da die weichere Mischung einen längeren Bremsweg verursacht sowie einen höheren Antrieb benötigt.

Durch die sogenannten Lamellen, die wie viele kleine Schnitte im Profil aussehen, bewegen sich die Winterreifen sicher auf Schnee und Eis und verhindern das Schlittern auf winterlichem Untergrund. Continental empfiehlt Winterreifen ab einer Profiltiefe von 4 Millimetern zu ersetzen, damit auch im Winter eine gute Grip-Leistung gewährleistet wird. Lesen Sie gerne mehr über die optimale Reifenpflege, z. B. wie Sie Ihre Profiltiefe ermitteln können.

Prüf- und Testkriterien für Winterreifen

Führende Automobilclubs und Verbraucherschutzorganisationen, zu denen auch der ADAC gehört, haben fundierte Testkriterien für Winterreifen ermittelt und entsprechend gewichtet. Bei Winterreifen verteilen sich die Gewichtungen, anders als bei Sommerreifen, auf mehrere Kriterien. In erster Linie kommt es natürlich auf die Sicherheit an, besonders bei winterlichen Wetterbedingungen. Zu den 7 Testkriterien des ADAC Winterreifen-Tests gehören:

Trockene Fahrbahn

Nasse Fahrbahn

Schneebedeckte Fahrbahn

Eisfahrbahn

Geräuschentwicklung

Kraftstoffverbrauch

Reifenverschleiß

Dabei fällt die Gewichtung der einzelnen Testkriterien des ADAC-Winterreifen-Tests wie folgt aus:

Die Sicherheit bei nasser Fahrbahn wird mit 30 % gewichtet, was mehr als ein Drittel der Gesamtnote ausmacht.

Das Fahren auf schneebedeckter Fahrbahn liegt mit einer Gewichtung von 20 % knapp darunter,

ebenso wie die Gewichtung bei trockener Fahrbahn mit 15 %.

Das Handling auf Eis wird mit 10 % bewertet,

ebenso wie Kraftstoffverbrauch und Reifenverschleiß mit je 10 %.

Die übrigen 5 % werden der Geräuschentwicklung zugeteilt.

Wie kommt es zu dieser Einstufung? Warum fällt auf diese Testkriterien diese entsprechende Gewichtung und welche untergeordneten Kategorien gehören dazu?

Als Ergänzung zu Sommerreifen-Tests werden Winterreifen natürlich für die Fahrt durch Schnee und Eis intensiv getestet.

Besonders das Bremsen auf festgefahrenem Schnee sowie die Zugkraftermittlung beim Anfahren wird untersucht, ebenso die Seitenführung auf Eis.

Bei den Umwelteigenschaften zählen Kriterien wie die Verschleißfestigkeit, der Kraftstoffverbrauch oder auch das Innen- und Außengeräusch.

Winterreifen-Tests bei Continental

Über die Landesgrenzen hinaus testen wir unsere Reifen weltweit auf unseren Teststrecken in den USA, in Neuseeland, Spanien sowie auf unserer Hausstrecke bei Hannover, dem Contidrom. Doch gerade bei Winterreifen sind intensive Tests unter winterlichen Bedingungen wichtig. Dafür sind unsere Teststrecken, wie z. B. in der Schweiz oder Schweden prädestiniert. Ein Winterreifen muss bei Continental 500.000 Testkilometer überstehen und dabei rund 20 Testdisziplinen durchlaufen, um eine Marktreife zu erhalten.

Intensive Winterreifen-Tests in Schweden

Wie wir unsere Winterreifen testen, erklärt der Continental-Experte Angelo Pérez-Riemer in diesem Video vom Test in Lappland, Schweden. Im Sinne maximaler Sicherheit werden vor der Serienreife einige Reifentests durchlaufen. Die Winterreifen werden auf sieben verschiedenen Teststrecken über insgesamt 10 Kilometer Länge getestet. So ziemlich jede Oberflächenbeschaffenheit kann abgedeckt werden – von nasser über trockene Fahrbahn bis hin zu diversen Schnee- und Eisoberflächen. So werden die Winterreifen genau unter die Lupe genommen. Auf dem Testgelände – u. a. mit seinen Steigungshügeln und Handlingkursen – finden Testingenieure optimale Testbedingungen vor. Sogar ein Eissee ist vorhanden. Zur umfangreichen Beurteilung von Winterreifen gehört auch, die Inbetriebnahme der weltweit ersten voll automatischen und wetterunabhängigen Reifentestanlage AIBA (Automated Indoor Braking Analyzer), mit der auch Reifentests unter winterlichen Bedingungen durchgeführt werden können.

Erfahren Sie mehr darüber, wie Continental seine Winterreifen im Detail testet.

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