Werk Eisenach nimmt Betrieb Anfang Januar wieder auf

Das Werk Eisenach wird die Produktion des Opel Grandland in der ersten Januar-Woche wieder aufnehmen.
Die weltweite Halbleiterknappheit bleibt zwar eine signifikante Herausforderung für die gesamte Branche. Dank flexibler Planungen und umfassender Maßnahmen des Stellantis-Konzerns ist es jedoch gelungen, die Versorgungssituation zu verbessern und nun die Wiederaufnahme des Betriebs in Eisenach für Anfang Januar zu bestätigen.

„Das sind hervorragende Nachrichten für die Marke Opel. Denn mit dem neuen Grandland haben wir ein topmodernes, elektrifiziertes SUV-Flaggschiff, das sich großer Beliebtheit bei unseren Kunden erfreut“, sagte Opel Chef Uwe Hochgeschurtz.

Es ist vorgesehen, dass künftig das komplette Volumen des kompakten SUV in Eisenach produziert wird – eine entsprechende Vereinbarung wurde in dieser Woche mit der IG Metall getroffen. Zudem verständigten sich Unternehmen und Gewerkschaft, die Geschäftstätigkeit im Werk Eisenach in einer eigenen Gesellschaft zu bündeln. Diese soll eine Tochtergesellschaft der Opel Automobile GmbH sein.

„Die mit einer solchen Produktionsorganisation verbundenen Vorteile sollen dazu beitragen, die Leistungsfähigkeit des Werkes Eisenach nachhaltig zu sichern. Dies wird unter anderem erreicht durch eine Vereinfachung der Produktallokation und die Umsetzung von vor Ort erforderlichen effizienteren Lösungen“, betonte Ralph Wangemann, Geschäftsführer Personal der Opel Automobile GmbH und HR-Chef von Stellantis in Deutschland.

Dabei werden die Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten unverändert bleiben, die bestehenden Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen weitergelten.