Im Abarth Rally Cup endet die Saison 2021 mit dem großen Finale der FIA ERC bei der Rally Islas Canarias

Mit der 45. Ausgabe der Rally Islas Canarias endet die Saison des Abarth Rally Cups, der Teil der FIA European Rally Championship (ERC) ist. Der Gesamtsieger steht schon vorher fest – es ist die polnische Rallytechnology-Crew, bestehend aus Dariusz Poloński und Łukasz Sitek. Die neuen Meister haben noch ein Ziel vor Augen: Bislang konnten die beiden Polen alle fünf Läufe gewinnen und nun wollen sie mit ihrem Abarth 124 rally den sechsten Sieg im sechsten Rennen „einfahren“. Bei der Rallye, die mit ihren vulkanischen Höhen und Tiefen eine besondere Herausforderung darstellt, muss sich Poloński mit einem Gegner von Format auseinandersetzen: Carlos David García wird mit seinem Navigator Nazer Ghuneim im von der Escudería La Palma Isla Bonita vorbereitete Auto gegen den Champion kämpfen. Für García ist die Rally Islas Canarias ein Heimspiel, er kennt die Bedingungen, was das erste Aufeinandertreffen im Jahr 2019 bewies: Damals stand der Spanier als Zweiter – direkt vor dem Polen – auf dem Podest. 2020 war es jedoch Poloński, der den Sieg vor Andrea Mabellini holte und auch in der ERC2-Klasse mit nur neun Sekunden Rückstand den zweiten Platz belegte.

Mit 17 Sonderprüfungen auf einer Länge von 197,27 Kilometern wird die Saison 2021 im Markenpokal des Abarth 124 rally beendet. Gleichzeitig steigt das Finale der FIA European Rally Championship (ERC), denn der Abarth Rally Cup ist Teil dieses Wettbewerbs. Die Rally startete offiziell am Donnerstag, 18. November um 20.30 Uhr, aber richtig los geht es am Freitag, den 19. November: Zwei Runden mit vier Wertungsprüfungen stehen auf dem Programm. Sowohl die Crews als auch ihre Autos sind von Anfang an gefordert. Denn die Rallye auf Gran Canaria gilt als besonders kompliziert, weil die Asphaltpisten aufgrund der Vulkanasche sehr speziell sind. Der Freitag endet mit der 1,53 Kilometer langen Super Special Stage „Las Palmas de Gran Canaria“. Am Samstag, 20. November geht es in die letzten acht Wertungsprüfungen des Jahres 2021 – unter anderem mit einer Doppelschleife der Etappen „Arucas“, „Moya“, „Valleseco“ und „Telde“. Ein würdigerer Rahmen für das Saisonende ist kaum vorstellbar.