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Verkaufsstart für den EQB: Der zweite vollelektrische Kompakte von Mercedes-EQ

Ab sofort kann der EQB zu Preisen ab 55.311,20 Euro[1] bestellt werden. 7.500 Euro Umweltbonus[2] in Deutschland machen dieses kompakte Elektro-Familienauto besonders attraktiv. Der EQB bietet serienmäßig fünf Sitzplätze und ist gegen 1.416,10 Euro Aufpreis als Siebensitzer erhältlich. Nach dem EQA ist der EQB bereits der zweite vollelektrische Kompakte von Mercedes-EQ.

Mercedes-EQ, EQB 350 4MATIC 

Die Modellpalette umfasst zunächst EQB 300 4MATIC (Stromverbrauch kombiniert: 19,4-18,1 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km)[3] mit 168 kW und EQB 350 4MATIC (Stromverbrauch kombiniert: 19,4-18,1 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km)3 mit 215 kW. Die stärkere Version startet zu Preisen ab 57.988,70 Euro. Beim EQB ist ein Jahr Mercedes me Charge inklusive. Über Mercedes me Charge bekommen Mercedes-EQ Kunden bequem Zugang zu einem Netzwerk mit über 600.000 Ladepunkten weltweit. Zugleich profitieren sie von einer integrierten Bezahlfunktion mit einfacher Abrechnung.

Mercedes-EQ, EQB 350 4MATIC 

Für einen begrenzten Zeitraum nach Markteinführung gibt es den EQB als Edition 1 (8.520,40 Euro1). Dieses limitierte Sondermodell verbindet im Exterieur Elemente des Night-Pakets mit AMG Styling. 20-Zoll AMG Leichtmetallräder, kupfer matt lackiert und glanzgedreht, runden den sportlichen Auftritt ab. Highlights der Edition 1 im Interieur sind die Polsterung in Leder nevagrau mit CYBER CUT blau, das Zierelement Spiraloptik hinterleuchtet sowie Lüftungsdüsen mit Außenring in silberchrom und Luftführungsring in energyblau.

Mercedes-EQ, EQB 350 4MATIC 

Auf Wunsch ist der EQB in der Mercedes-EQ spezifischen Ausstattungsversion Electric Art (940,10 Euro1) erhältlich. Farbakzente in modernem roségold zieren die Polsterung in Ledernachbildung ARTICO / Stoff Cupertino und die Lüftungsdüsen. Das Zierelement in Spiraloptik ist hinterleuchtet. Zur Ausstattungslinie gehören ferner besondere, bicolor lackierte 18-Zoll-Leichtmetallräder.

Mercedes-EQ, EQB 350 4MATIC 

Hier die wichtigsten Sonderausstattungen und Pakete:

  • In der dritten Sitzreihe mit zwei zusätzlichen Einzelsitzen (1.416,10 Euro1) finden Personen bis zu einer Körpergröße von 1,65 Metern bequem Platz. Zur umfangreichen Sicherheitsausstattung gehören ausziehbare Kopfstützen, Sicherheitsgurte mit Gurtstraffern und -kraftbegrenzern auf allen äußeren Sitzplätzen und ein auch die Passagiere in der dritten Sitzreihe abdeckender seitlicher Windowbag.
  • Das Advanced-Paket (enthalten bei der Edition 1; sonst 2.570,40 Euro1) ergänzt die Serienausstattung des EQB um Komfort- und Sicherheitsextras. Im Innenraum verschmelzen zwei 10,25-Zoll-Displays zu einem Widescreen-Cockpit. Der Fahrer wird unterstützt vom Spiegel-Paket sowie dem Park-Paket mit Rückfahrkamera.
  • Das Advanced-Plus-Paket (3.677,10 Euro1) baut auf dem Advanced-Paket auf und steigert den Komfort abermals. Bestandteile sind das KEYLESS-GO Komfort-Paket, die Zwei-Zonen-Klimaautomatik THERMOTRONIC, ein klangstarkes Soundsystem sowie die kabellose Smartphone-Aufladung.
  • Der EQB verfügt über intelligente Fahrassistenzsysteme mit kooperativer Unterstützung des Fahrers. Das Fahrassistenz-Paket[4] (1.439 Euro1) bietet erweiterte Funktionen. Dazu gehören beispielsweise die Abbiegefunktion, die Rettungsgassenfunktion, die Ausstiegswarnfunktion vor herannahenden Radfahrern oder Fahrzeugen sowie die Warnung vor erkannten Personen im Bereich von Zebrastreifen.

Die Modelle in der Übersicht:

Mercedes-EQ, EQB 350 4MATIC
    EQB 300 4MATIC EQB 350 4MATIC
Antrieb   Allrad
E-Maschinen Vorder-/Hinterachse Typ Asynchronmaschine (ASM)/ Permanenterregte Synchronmaschine (PSM)
Leistung (Spitze) kW 168 215
Drehmoment (Spitze) Nm 390 520
Beschleunigung 0-100 km/h s 8,0 6,2
Höchstgeschwindigkeit[5] km/h 160
Akku-Energieinhalt, nutzbar (NEFZ) kWh 66,5
Verbrauch kombiniert3 (NEFZ) kWh/100 km 16,2 16,2
Verbrauch kombiniert[6] (WLTP) kWh/100 km 19,4-18,1 19,4-18,1
Preis ab1 Euro 55.311,20 57.988,70

Die Mercedes-Benz Bank bietet Privat- und Gewerbekunden attraktive Finanzierungs- und Leasingkonditionen für den EQB. Eine Fahrzeugversicherung inklusive Elektro-Schutz[7] kann online abgeschlossen werden. Spezielle Leistungen wie eine Allgefahrenabdeckung für den Akku oder die Mitversicherung des Ladekabels sind ebenfalls integriert. Besonders interessant ist die Telematik­versicherung InScore. Durch das eigene Fahrverhalten lassen sich bis zu 30 Prozent der Prämie einsparen.

Daimler begrüßt Bekenntnis des langjährigen Partners BAIC

Der langjährige Daimler-Aktionär und Partner in China, Beijing Automotive Group Co Ltd (BAIC), hat bekanntgegeben, dass er seit dem Jahr 2019 einen Stimmrechtsanteil an Daimler in Höhe von 9,98 % hält. Dies unterstreicht die erfolgreiche Partnerschaft zur Fortsetzung des langfristigen Erfolgs von Mercedes-Benz in China. Daimler hält einen Anteil von 9,55 % an der in Hongkong notierten BAIC-Tochter BAIC Motor sowie eine Beteiligung von 2,46 % an der in Shanghai notierten BAIC BluePark. Gemäß einer Übereinkunft zwischen beiden Unternehmen hat BAIC bestätigt, seinen Anteil an Daimler nicht weiter zu erhöhen.

Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und der Mercedes-Benz AG:
“Wir freuen uns über das Engagement aller langfristig orientierten Aktionäre, die unsere Strategie unterstützen. Im Verlauf unserer Partnerschaft mit BAIC hat sich China zum größten globalen Markt für Mercedes-Benz und zu einem entscheidenden Treiber des Wandels zur Elektro-Mobilität und Digitalisierung entwickelt. Die Beteiligung von BAIC an Daimler spiegelt das Bekenntnis zu unserer gemeinsamen erfolgreichen Allianz bei Produktion und Entwicklung im weltweit größten Pkw-Markt wider.”

Die Partnerschaft von Daimler und BAIC ist seit nahezu zwei Jahrzehnten ein Vorbild für die deutsch-chinesische Zusammenarbeit. BAIC ist der wichtigste industrielle Partner von Mercedes-Benz in China. Gemeinsam haben beide Unternehmen einen wesentlichen Beitrag zur Geschäftsentwicklung von Mercedes-Benz in China geleistet.

Mercedes-Benz bereitet sich darauf vor, bis zum Jahr 2030 voll-elektrisch zu werden („electric only“), wo immer es die Marktbedingungen zulassen. China spielt bei dieser Strategie eine maßgebliche Rolle: Bis Ende 2021 werden vier Elektrofahrzeuge in China auf den Markt gebracht (EQA, EQB, EQC, EQS), von denen drei lokal produziert werden (EQA, EQB, EQC). Die Lokalisierung eines vierten Modells (EQE) ist für das kommende Jahr geplant.

Opel Corsa im November die Nummer 1 in Deutschland

Der Opel Corsa ist im November die Nummer 1 in Deutschland. Mit rund 4.800 Neufahrzeugen führt der Kleinwagenbestseller die Zulassungsstatistik in Deutschland über alle Segmente hinweg an. Dabei ist auch der batterie-elektrische Corsa‑e stark gefragt. Rund ein Viertel der Corsa-Kunden hat im November den kleinen Stromer aus Rüsselsheim bestellt.

„Der Corsa führt in Deutschland bereits seit 2020 das Kleinwagensegment an. Dass er jetzt sogar das meistverkaufte Auto auf dem deutschen Markt ist, ist eine besondere Auszeichnung für die tolle Arbeit unserer Händler und der ganzen Opel-Belegschaft“, sagt Opel Deutschland-Chef Andreas Marx.

Opel konnte seinen Marktanteil auf dem wichtigen deutschen Heimatmarkt im November zum 14. Mal in Folge steigern – ein wichtiger Faktor dieser Entwicklung: Der Opel Corsa ist das meistverkaufte Auto in seinem Segment im bisherigen Jahresverlauf mit fast 45.000 Neuzulassungen.

Wie beliebt die aktuelle Corsa-Generation ist, belegen auch die zahlreichen Awards, die der kleine Opel seit seinem Marktstart einfahren konnte. Die international besetzte AUTOBEST-Jury kürte Opel Corsa und Corsa-e direkt zum „Best Buy Car of Europe 2020“ – dem Auto mit dem europaweit besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Länderübergreifend folgten viele Awards vom „Connected Car of the Year“ über „Best City Car“ bis hin zum „Best Fleet Supermini“ und „Firmenwagen des Jahres“. Mit dem „Goldenen Lenkrad 2020“[1] gewann der batterie-elektrische Corsa-e ebenfalls einen der renommiertesten Preise in der gesamten Automobilindustrie. Deutschlands aktuell meistverkauftes Auto elektrisiert die Experten genauso wie die Kunden.

Auslieferung gestartet: Citroën übergibt ersten ë-Jumpy Hydrogen an Suez Group

Citroën erweitert sein Angebot an elektrischen Nutzfahrzeugen um den neuen Wasserstoff-Transporter ë-Jumpy Hydrogen. Damit ist die angekündigte Einführung jetzt mit der Produktion und Auslieferung des ersten Citroën ë-Jumpy Hydrogen Realität. Dieses erste Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeug wird in den nächsten Tagen an die französischen Suez Group zur vollständigen Erprobung ausgeliefert, die das Fahrzeug am Standort Carcassonne einsetzen. Damit ist ein neuer Meilenstein in der Elektrifizierungsstrategie der Marke mit dem Doppelwinkel erreicht, um auf die Herausforderungen von morgen zu reagieren. Citroën als Teil von Stellantis ist damit einer der ersten Hersteller, der eine neue Energielösung für die Zukunft industrialisiert, die derzeit Gegenstand großer Investitionsprogramme in Frankreich und Deutschland und sicherlich bald auch in anderen Ländern ist. Citroën bleibt damit 100 Jahren Innovation und Know-how im Bereich der Nutzfahrzeuge treu, um heute und in Zukunft maßgeschneiderte Lösungen für jeden Profi anzubieten.

„Die Brennstoffzellen-Wasserstoff-Lösung wird nun Realität mit dem Produktionsstart des ersten ë-Jumpy Hydrogen. Er ergänzt unser Elektroportfolio und bietet den Kunden eine größere Reichweite und optimiert die Nutzungsdauer der Fahrzeuge dank der schnellen Betankung. All dies ohne Kompromisse bei der Zweckmäßigkeit des Fahrzeugs, um auf dem LCV-Markt relevant zu bleiben. Citroën ist stolz darauf, all die Qualitäten, die die Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor so erfolgreich machen, zu vereinen, und gleichzeitig die Gewissheit zu haben, dass ein umweltbewusstes, zukunftsorientiertes Fahren möglich ist. Mit den aktuellen Plänen zur Entwicklung von Wasserstoff ist dies eine wichtige neue Lösung, die das breiteste Angebot an elektrischen Nutzfahrzeugen auf dem Markt ergänzt. Wir freuen uns, Suez − die sich stark für die Verringerung des ökologischen Fußabdrucks einsetzen − dieses erste Fahrzeug zur Erprobung unter realen Bedingungen anbieten zu können“, sagt Laurence Hansen, Direktorin Citroën Produkt und Strategie.

EINE ERGÄNZENDE LÖSUNG, ANGEPASST AN DIE SPEZIFISCHEN ANWENDUNGEN

Die Entscheidung für die Wasserstofftechnologie steht in vollem Einklang mit der Elektrifizierungsstrategie von Citroën und dem Bestreben, je nach Einsatzzweck verschiedene technische Lösungen anzubieten. Der ë-Jumpy Hydrogen vervollständigt die Palette der leichten elektrischen Nutzfahrzeuge, vom in Frankreich erhältlichen My Ami Cargo über den ë-Berlingo und den ë-Jumpy bis zum ë-Jumper. Die Elektrifizierung basiert auf dem Grundsatz, keine Kompromisse bei der Kapazität oder der Zweckmäßigkeit einzugehen. Die Wasserstofflösung richtet sich an diejenigen, die eine Reichweite von mehr als 300 km für lange Fahrten oder lange Touren benötigen, die ein Fahrzeug benötigen, das sich schnell auflädt, um die Nutzungszeit zu maximieren und die uneingeschränkte Zufahrt in Innenstädte benötigen. Die aber auch ein Nutzungsprofil haben, das eher für schnellere Straßen und Autobahnen geeignet ist, wo es einen einfachen Zugang zu Wasserstofftankstellen gibt. Mit diesem Wasserstoff-Angebot können Gewerbetreibende die CO2-Bilanz ihres Fuhrparks reduzieren und ihre Aktivitäten nachhaltiger gestalten.


EINE EFFIZIENTE ARCHITEKTUR

„Wir haben uns bei unserem Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeug für eine Architektur entschieden, die das Beste aus einer 10,5-kWh-Lithium-Ionen-Batterie, einer 45-kW-Brennstoffzelle und 4,4 kg nutzbarem Wasserstoffspeicher kombiniert, um eine Gesamtreichweite von mehr als 400 km im WLTP-Zyklus zu erzielen. Die Batterie liefert vor allem beim Anfahren und Beschleunigen Energie und ermöglicht eine gute Energierückgewinnung. Die Brennstoffzelle hingegen verleiht dem Fahrzeug eine größere Reichweite. Die Dimensionierung und die daraus resultierende Integration haben es uns ermöglicht, eine kompromisslose Palette von leichten Nutzfahrzeugen anzubieten, da wir eines der wichtigsten Merkmale beibehalten haben, nämlich das Ladevolumen, welches identisch mit dem der batterie-elektrischen und Dieselfahrzeuge ist“, sagt Christian Maugy, Spezialist für Wasserstoff-Brennstoffzellen.


VERGÖSSERTE REICHWEITE UND SCHNELLES TANKEN

Der Elektromotor im ë-Jumpy Hydrogen, der hauptsächlich von der 45-kW-Wasserstoff-Brennstoffzelle gespeist wird, kann daher eine erweiterte Reichweite von fast 350 km bieten. Die 10,5-kWh-Lithium-Ionen-Batterie dient als Reserve und kann im WLTP-Zyklus 50 km zurücklegen. Sie liefert auch zusätzliche Leistung für den Motor, die für eine dynamische Fahrzeugleistung, insbesondere beim Beschleunigen, erforderlich ist. Außerdem ermöglicht sie die Energierückgewinnung beim Verzögern und Bremsen. Die Kombination dieser beiden Komponenten gewährleistet eine Reichweite von über 400 km. Das Auftanken des ë-Jumpy Hydrogen ist 20 Mal schneller als das Aufladen eines Elektrofahrzeugs (basierend auf dem Aufladen an einer öffentlichen 100-kW-Ladestation). In nur rund drei Minuten sind die drei Wasserstofftanks mit einer nutzbaren Speicherkapazität von bis zu 4,4 kg aufgefüllt. Das spart Zeit und ermöglicht eine längere Nutzungsdauer für alle Unternehmen, die ihre Fahrzeuge während des Ladevorgangs nicht abstellen können.
UNVERÄNDERTE KAPAZITÄTEN UND PRAKTIKABILITÄT

Wie bei den elektrischen Transportern ë-Berlingo Kastenwagen, ë-Jumpy und ë-Jumper hat Citroën dafür Sorge getragen, dass das Ladevolumen des ë-Jumpy Hydrogen durch die Integration der Batterie und der Wasserstofftanks nicht beeinträchtigt wird. Um die primäre Funktion des ë-Jumpy Hydrogen, den häufigen Transport von sperrigen und schweren Gegenständen, zu erhalten, wurde die Batterie unter den Sitzen und die drei Wasserstofftanks unter dem Boden eingebaut. Das Nutzvolumen der beiden Modelle ist daher im Vergleich zu den Elektroversionen unverändert: 5,3 m³ für die mittlere Länge und 6,1 m³ für den XL. Auch die Nutzlast und die Anhängelast können wie bei den Benzin-/Dieselversionen bis zu 1000 kg erreichen.

Der Citroën ë-Jumpy Hydrogen, der in Frankreich im Werk SevelNord gefertigt wird, wird im Stellantis Kompetenzzentrum für Wasserstoff-Brennstoffzellen in Rüsselsheim umgerüstet.
DIE SUEZ GROUP: ERSTER KUNDE FÜR DEN Ë-JUMPY HYDROGEN

„Umwelt und Innovation sind für die Suez Group von zentraler Bedeutung. Wir erforschen und entwickeln neue Lösungen für alle unsere Aktivitäten, um eine nachhaltige Zukunft zu gestalten und das Ziel zu erreichen, die CO2-Emissionen bis 2030 um 45% zu senken. Die Einführung von Elektro- und Wasserstofffahrzeugen in unseren Fuhrpark ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer kohlenstofffreien Flotte. Der ë-Jumpy Hydrogen ermöglicht es, die gleiche Nutzlast wie bei der Dieselversion beizubehalten und gleichzeitig die Fahrten durch eine ausreichende Reichweite zu optimieren, sodass nicht jeden Tag zur Basis zurückgekehrt werden muss“, sagt Yves Colladant, Group Category Manager Light Vehicles, Suez Group.

Die Suez Group möchte die kohlenstoffarme Mobilität zu einem Schlüsselelement ihrer Strategie machen, die darauf abzielt, die CO2-Emissionen des Konzerns bis 2030 um 45% zu senken. Durch die Entwicklung von Lösungen zur Energierückgewinnung aus Wasser und Abfällen kann die Gruppe den Energieverbrauch ihrer Kunden optimieren, den Einsatz von erneuerbaren Energien mit hohem Potenzial fördern und das Know-how von Suez in der Wasserstoffproduktion als Hauptakteur des Sektors festigen. Mit mehr als 200 Elektrofahrzeugen will Suez die Erneuerung seines Fuhrparks durch Fahrzeuge mit geringen Treibhausgasemissionen vorantreiben, um eine umweltfreundlichere Mobilität für Leicht- und Nutzfahrzeuge sowie Kipper zu gewährleisten.

Der erste ë-Jumpy Hydrogen wird in Kürze ausgeliefert und unter realen Bedingungen getestet. Er wird eine praktische Lösung für die Bedürfnisse der Geschäftsbereiche der Gruppe am Standort Carcassonne darstellen, indem er den zahlreichen täglichen Einsätzen der Betriebsleiter, die verschiedene Standorte aufsuchen müssen, gerecht wird. Der Standort betreut das Projekt im Rahmen einer Vereinbarung zwischen der Region Carcassonne und Suez2, um die Gemeinde bei ihren Ambitionen zur Energiewende zu unterstützen, insbesondere durch die Inbetriebnahme einer lokalen Station zur Erzeugung von grünem Wasserstoff für die Elektrofahrzeuge der Suez-Mitarbeiter. Diese Station ist in der Lage, insgesamt vier Fahrzeuge mit 2 kg Wasserstoff pro Tag zu versorgen.

Dieser Test bietet Citroën auch die Möglichkeit, die Entwicklung dieser Technologie unter realen Einsatzbedingungen zu validieren. Die Zusammenarbeit bei der Erprobung dieses ersten Fahrzeugs war eine logische Entscheidung angesichts der Partnerschaft, die zwischen Citroën und der Suez Group in den letzten Jahren aufgebaut wurde. Es handelt sich um eine kommerzielle Partnerschaft, aber auch um ein Zusammenkommen auf der Grundlage gemeinsamer Werte, um Innovationen zu entwickeln und eine nachhaltigere Umwelt zu gestalten. Kürzlich trafen sich die beiden Unternehmen in der Kläranlage von Saint-Cyr l’Ecole im Großraum Paris, um My Ami Cargo, eine innovative Mikromobilitätslösung für den Warentransport, vorzustellen. Zehn Fahrzeuge sind dabei, in die Suez-Flotte aufgenommen zu werden, um zwischen den Baustellen zu pendeln und die Zählerstände abzulesen.

Opel steigert europaweiten Absatz von leichten Nutzfahrzeugen

Opel hat den Absatz seiner leichten Nutzfahrzeuge (Light Commercial Vehicles) europaweit in den ersten elf Monaten des Jahres 2021 deutlich gesteigert. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wuchs der Absatz um 12,1 Prozent auf knapp 100.000 Einheiten1. Zu dieser Entwicklung haben wesentlich die Ergebnisse in wichtigen Märkten wie Deutschland (+9,0 Prozent), Großbritannien (+8,1 Prozent), Frankreich (+25,2 Prozent) und Spanien (+6,0 Prozent) beigetragen.

Besonders erfreulich sind die Zuwächse des batterie-elektrischen Vivaro-e von Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall im Zeitraum von Januar bis Oktober. In Europa führt der Vivaro-e das D-Segment mit einem Anteil von 21 Prozent an. Im Gesamt-Ranking aller elektrifizierten Nutzfahrzeuge überzeugt der Midsize-Van mit einem starken dritten Platz – auch dank der hohen Absatzzahlen in Großbritannien. Dort hält der Vivaro-e einen Marktanteil von fast 50 Prozent im Segment. In Deutschland schafft es der Opel Vivaro-e auf den dritten Platz in der Bestenliste. Ebenfalls gut nachgefragt ist bereits der erst kürzlich eingeführte Combo-e.

„Unsere leichten Nutzfahrzeuge behaupten sich sehr erfolgreich im Markt – und haben ihr volles Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft“, sagt Opel CEO Uwe Hochgeschurtz. „Dass jetzt all unsere LCV – der Opel Combo-e, Vivaro-e und Movano-e – batterie-elektrisch für emissionsfreien Transport verfügbar sind, wird uns weiteren Schub geben.“

Die leichten Nutzfahrzeuge von Opel werden von Kunden und Medien hochgeschätzt. So wurden der Opel Combo (2019) und der Opel Vivaro-e (2021) von einer internationalen Expertenjury zum Van of the Year gekürt. Großer Fan der Elektrovans aus Rüsselsheim ist zudem Bergsteigerlegende Reinhold Messner, der den Shuttle-Betrieb und Lieferverkehr zu seinen Mountain Museen blitzgescheit und emissionsfrei mit Opel Zafira-e Life und Opel Vivaro-e erledigt.

Flottenkunden sind aktuell besonders am emissionsfreien Vivaro-e interessiert. Die Opel-Schwestermarke Vauxhall konnte bereits Verträge über 3.000 batterie-elektrische Vivaro-e mit British Gas sowie über weitere 655 Fahrzeuge für das Dienstleistungsunternehmen Mitie abschließen. In Deutschland hat der Combo Cargo in den ersten elf Monaten des Jahres ein Zulassungsplus von 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und somit den größten Zuwachs innerhalb der Opel-LCV-Flotte.

Neben dem Hochdach-Van Combo und dem Midsize-Van Vivaro bietet Opel auch den großen Transporter Movano als batterie-elektrischen Movano-e an – wie bei allen elektrifizierten Nutzfahrzeugen von Opel bei voller Funktionalität und uneingeschränktem Ladevolumen verglichen mit den konventionellen Varianten. Damit ist die Marke mit dem Blitz aktuell der einzige Anbieter, der sein komplettes LCV-Portfolio batterie-elektrisch, emissionsfrei und sofort bestellbar am Start hat.

Hyundai IONIQ 5 ist das “German Car of the Year” 2022

Grandioser Triumph für den Hyundai IONIQ 5: Rund ein halbes Jahr nach dessen Marktstart in Deutschland wurde das E-CUV zum “German Car of the Year” 2022 gekürt. Im Finale setzte sich der batterieelektrische IONIQ 5 gegen starke Wettbewerber wie den Audi e-tron GT und den Porsche 911 GT3 durch.

Beim “German Car of the Year” treten die wichtigsten neuen Fahrzeuge des Jahres in fünf Kategorien gegeneinander an: Compact, Premium, Luxury, New Energy und Performance. Dabei testet und bewertet eine international vernetzte Jury bestehend aus 20 Motorjournalisten jede Kategorie für sich im Hinblick auf Produkteigenschaften, Relevanz und Zukunftsfähigkeit. Als Klassensieger in der Kategorie New Energy triumphierte der Hyundai IONIQ 5 zunächst unter anderem gegen den BMW iX sowie den Mercedes-Benz EQS und nahm damit automatisch am Finale teil, welches das E-CUV nun ebenfalls für sich entscheiden konnte.

„Der Hyundai IONIQ 5 ist nicht nur ein hervorragendes Elektroauto – er ist für uns die beste automobile Neuerscheinung überhaupt. Die Kombination von Design, Effizienz und Fahrfreude ist einzigartig. Der Hyundai IONIQ 5 hat in allen Kriterien überdurchschnittlich abgeschnitten und sich einfach keine Schwächen geleistet. Sein Bedienkonzept und seine Batterietechnik sind aus unserer Sicht absolut wegweisend. Er ist das deutsche Auto des Jahres 2022 – aber er besitzt globale Ausstrahlungskraft“, urteilt Jens Meiners, Initiator und Jury-Mitglied des “German Car of the Year”.

„Bei einem so starken Umfeld solch eine renommierte Auszeichnung zu erhalten, ist für Hyundai natürlich eine große Ehre“, freut sich Wang Chul Shin, Präsident von Hyundai Motor Deutschland. „Gleichzeitig ist damit der nächste Beweis erbracht, dass uns mit dem IONIQ 5 ein außergewöhnliches Fahrzeug gelungen ist. Daneben zeigt dieser Sieg, dass batterieelektrische Fahrzeuge schon heute höchsten Ansprüchen gerecht werden. Das sehen übrigens auch unsere Kunden so. Schließlich wurden in Deutschland bis dato mehr als 5.400 Einheiten unseres jüngsten E-Modells zugelassen.“

Hyundai IONIQ 5: Eine neue Ära der Elektromobilität
Der Hyundai IONIQ 5 ist das erste Modell der neuen Submarke Hyundai IONIQ. Es basiert auf der von der Hyundai Motor Group speziell für batterieelektrische Fahrzeuge entwickelten Electric Global Modular Platform (E-GMP). Diese Plattform bietet dem Kunden die Möglichkeit,

beim IONIQ 5 zwischen zwei Batteriegrößen – 58- und 72,6 kWh – und jeweils Allrad- oder Heckantrieb zu wählen. Je nach Konfiguration erreicht das E-Fahrzeug eine Systemleistung von bis zu 225 kW/305 PS (Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 18,8–17,6; CO2-Emissionen in g/km kombiniert: 0) und bietet eine Reichweite von bis zu 481 Kilometern nach WLTP-Norm.

Besonders fortschrittlich ist die 800-Volt-Technologie des E-CUV, mit der beide Batterieoptionen an entsprechenden Schnellladesäulen innerhalb von 18 Minuten von 10 auf 80 Prozent ihrer Kapazität aufladen. Zudem steht dem Fahrer die Vehicle-to-Load-Funktion zur Verfügung. Mit ihr können während der Fahrt oder im Stand beliebige elektrische Geräte wie Notebooks oder E-Scooter mit 230-Volt-Wechselstrom versorgt werden.

Neben vielfältiger Antriebsoptionen bietet der Hyundai IONIQ 5 auch innovative Ideen im Innenraum. So betonen natürliche Materialien den nachhaltigen Charakter des Fahrzeugs. Flexibel einstellbare Vordersitze mit Relax-Funktion sorgen für höchsten Komfort: Sie ermöglichen Fahrer und Beifahrer, sich in einem ergonomisch optimalen Winkel zurücklehnen zu können. Je ein 12,25 Zoll großer Bildschirm für das Cockpit und das Infotainment-System spiegeln die vorbildliche Konnektivität des E-CUV wider. Die Mittelkonsole und die Rückbank sind jeweils verschiebbar und erlauben eine flexible Nutzung des Innenraums. Als einer der wenigen Elektro-Pkw kann der Hyundai IONIQ 5 zudem Anhänger mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 1.600 Kilogramm ziehen.

Der serienmäßig bereits umfangreich ausgestatte Hyundai IONIQ 5 ist ab 41.900 Euro erhältlich. Nach Abzug der Innovationsprämie des BAFA und des Hyundai Herstelleranteils beträgt der Preis 32.330 Euro. Eine Fahrzeuggarantie von insgesamt acht Jahren ohne Kilometerbegrenzung sowie acht Jahre Garantie auf die Hochvoltbatterie bis 160.000 Kilometer reduzieren für Kunden außerdem das finanzielle Risiko.

Der MINI Cooper – seit 60 Jahren das Synonym für Fahrspaß.

Für Autofans mit handwerklichem Geschick muss das Gelände im Londoner Vorort Surbiton ein Paradies gewesen sein. Überall Schrott, Autoteile, Reifen und ein engagierter Vater, der in einer Garage an Autos und Bikes schraubt. Und mittendrin ein gewisser John Cooper, der genau dort unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs den Grundstein für eine außergewöhnliche Karriere als Konstrukteur von Rennfahrzeugen legte. Sein Name ist bis heute nicht nur mit großen Erfolgen in der Formel 1 verbunden, sondern auch mit den besonders sportlichen Modellen der Marke MINI. Dem Engagement John Coopers ist es zu verdanken, dass nur zwei Jahre nach dem 1959 eingeführten classic Mini eine kraftvollere Modellvariante des damals revolutionären Kleinwagens auf den Markt kam. Der Mini Cooper begeisterte auf Anhieb mit temperamentvoller Kraftentfaltung und hoher Agilität. Auch 60 Jahre später werden die Namen des traditionsreichen britischen Automobilherstellers und des legendären Sportwagen-Konstrukteurs auffallend häufig in einem Atemzug genannt, wenn es um maximalen Fahrspaß bei minimalen Außenabmessungen geht.

Die Basis für diese ebenso lange wie enge Verbindung ist authentischer Sportsgeist. In Großbritannien erwachte schon bald nach Kriegsende wieder die Lust am Renngeschehen. Überall im Land wurden Pisten abgesteckt und Wettbewerbe ausgetragen. John Cooper besaß das Talent und den Ehrgeiz, um in dieser Szene auf sich aufmerksam zu machen. Er war gerade 23 Jahre alt, als er 1946 gemeinsam mit seinem Vater Charles die Cooper Car Company gründete, die schon bald erfolgreiche Formel-3- und Formel-2-Rennwagen entwickelte und baute. Der Erfindergeist des Sohns gipfelte in der Konstruktion eines neuartigen Formel-1-Rennwagens, bei dem der Motor nicht wie damals üblich vor dem Fahrer, sondern hinter ihm arbeitete. Erste Siege feierte Cooper damit in der Saison 1958. In den Jahren 1959 und 1960 wurde Jack Brabham auf Cooper sogar Weltmeister. Und das revolutionäre Mittelmotor-Prinzip setzte sich im Grand-Prix-Sport dauerhaft durch. Coopers Team blieb bis zum Ende der 1960er-Jahre in der Formel 1 aktiv, zu den bekanntesten Piloten neben Jack Brabham zählten Stirling Moss, Bruce McLaren und Jochen Rindt.

Während seine bahnbrechenden Formel-1-Rennwagen schon lange Geschichte sind, lebt John Coopers Einfluss auf das sportliche Fahrerlebnis in Serienfahrzeugen bis heute fort. Auch auf diesem Gebiet begann alles mit einer revolutionären Konstruktion. Während John Cooper damit beschäftigt war, dem Formel-Rennsport seinen Stempel aufzudrücken, hatte der Ingenieur Alec Issigonis für die British Motor Corporation einen neuen Kleinwagen entwickelt. Bei einer Außenlänge von nur wenig mehr als drei Metern bot der classic Mini erstaunlich viel Raum für vier Passagiere und ihr Gepäck. Issigonis hatte den Motor vorn quer angeordnet, das Getriebe lag direkt darunter. Weit außen platzierte Räder und kurze Überhänge taten ihr Übriges. Mit seinem quer positionierten Vierzylinder-Motor und dem Frontantrieb lieferte der classic Mini die Blaupause für eine damals ganz neue und bis heute gebräuchliche Bauweise für kleine und kompakte Automobile.

Der classic Mini startete mit einer Motorleistung von 34 PS, doch er war leicht und zeigte dank Frontantrieb, breiter Spur und einer verwindungssteifen Karosserie ein auffallend agiles Kurvenfahrverhalten. Während Issigonis vor allem ein preisgünstiges und wirtschaftliches Fahrzeug für jedermann im Sinn hatte, erkannte John Cooper sofort das sportliche Potenzial des classic Mini. Die beiden genialen Techniker waren sich bereits bei gemeinsamen Rennsport-Aktivitäten begegnet, pflegten später auch geschäftliche Beziehungen und entwickelten im Laufe der Zeit eine innige Freundschaft. Dennoch brauchte es viel Überredungskunst, um das sportliche Temperament des classic Mini zu steigern. Mit dem Segen der BMC-Konzernleitung ließ John Cooper daher zunächst eine Kleinserie von 1000 Fahrzeugen entstehen, deren modifizierter und im Hubraum auf knapp 1,0 Liter erweiterter Motor eine Leistung von 55 PS erzeugte, was für ein Höchsttempo von 135 km/h reichte. Cooper sorgte auch für ein enger abgestuftes Getriebe, einen besser geführten Schalthebel, Scheibenbremsen an den Vorderrädern und breitere Reifen. Außerdem wurde das Dach farblich abgesetzt und der Innenraum zweifarbig gestaltet. So kam im September 1961 der erste Mini Cooper auf den Markt.

Die Reaktionen waren euphorisch und ließen nur einen Wunsch offen: noch mehr Leistung. Gemeinsam vergrößerten Cooper und der inzwischen vom sportlichen Talent des classic Mini überzeugte Issigonis den Hubraum auf 1071 Kubikzentimeter. Damit steigerte sich die Leistung auf 70 PS. Einen weiteren wichtigen Anschub für die Sportler-Karriere des classic Mini leistete die Fahrwerkstechnik: Issigonis hatte auch in den Bereichen Lenkung, Radaufhängung und Federung neue Wege beschritten und damit den Grundstein für das bis heute berühmte Gokart-Feeling gelegt. Homokinetische Kardangelenke reduzierten die Antriebseinflüsse auf die Lenkung, ein Hilfsrahmen, an dem auch die hinteren Räder befestigt wurden, verbesserte die Spurtreue, eine Gummifederung und kleine Teleskopstoßdämpfer sorgten für feines Ansprechen und progressive Federwirkung.

Auf Rennstrecken und Rallyepisten war der Mini Cooper auf Anhieb erfolgreich. Zur Legende wurde er mit seinen Auftritten bei der Rallye Monte Carlo. 1963 gelang dem Finnen Rauno Aaltonen der erste Klassensieg. Neben Pokalen gewann der Mini Cooper bei seinen Auftritten Jahr für Jahr mehr an Sympathie. Der Erfolg im Wettstreit mit zahlreichen deutlich größeren und stärker motorisierten Konkurrenten ließen ihn zum Publikumsliebling werden. Die umjubelten Highlights waren denn auch die mit dem Mini Cooper S bei der Rallye Monte Carlo erzielten Gesamtsiege in den Jahren 1964, 1965 und 1967. Erst danach neigte sich die Rallye-Karriere des classic Mini ihrem Ende zu.

Auf der Straße begeisterte der Mini Cooper seine Fans von 1961 bis 1971. In dieser Zeit wurde seine Modellbezeichnung zum Synonym für leidenschaftlichen Fahrspaß.

Der Name John Cooper blieb bei den Fans des classic Mini durchweg präsent. Die von Cooper entwickelten Tuning-Kits für Mini Serienfahrzeuge stießen in den 1970er- und 1980er-Jahren auf große Nachfrage. 1990 kehrte der Mini Cooper ins Modellprogramm zurück. Unter der kurzen Motorhaube arbeitete nun der 1,3 Liter-Vierzylinder-Antrieb mit zunächst 61 PS. So eroberten die Fans erneut mit einem agilen und sportlichen Mini Cooper die Spitzkehren und Serpentinen dieser Welt. Bis zum Herbst 2000 wurde diese Version mit letztlich 63 PS gebaut. Der Nachfolger war zu diesem Zeitpunkt bereits startbereit.

Denn mit der Übernahme der Rover Group durch BMW zu Beginn des Jahres 1994 eröffneten sich für die Marke MINI völlig neue Perspektiven. Auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt wurde 1997 die Studie eines MINI Cooper vorgestellt, die den Ausblick auf eine Neuauflage des einzigartigen britischen Kleinwagens bot. Als moderne Interpretation des traditionsreichen Fahrzeugkonzepts kombinierte sie die klassischen Werte des Vorgängers mit den Anforderungen an ein modernes Automobil an der Schwelle zum 21. Jahrhundert. So erblickte im Jahr 2001 der neue MINI das Straßenlaternen-Licht der Welt

Der neue MINI war größer, schicker, bunter und natürlich technisch up to date. Und er übertrug auch das typische Gokart Feeling des classic Mini in die moderne Zeit. Zugleich präsentierte sich der im britischen Oxford produzierte MINI als erstes Premium-Fahrzeug im Kleinwagensegment. Anders als beim Klassiker war nun der MINI Cooper sofort Teil der Startaufstellung. Mit einer Höchstleistung von 85 kW/115 PS machte er seinem Namen alle Ehre. Motor und Fahrwerkskonstruktion bildeten auf Anhieb eine harmonische Allianz für maximalen Fahrspaß. Der abermals vorn quer eingebaute Vierzylinder-Motor besaß nun einen Hubraum von 1,6 Litern. Seine Kraft ermöglichte es dem MINI Cooper, in 9,2 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h zu spurten und ein Höchsttempo von 197 km/h zu erreichen. Zur hochwertigen Fahrwerkstechnik des MINI Cooper gehörten McPherson-Federbeine an der Vorderachse, gleichlange Achswellen und eine im Kleinwagen-Segment einzigartige Mehrlenker-Hinterachse, Scheibenbremsen an allen vier Rädern sowie das Fahrstabilitätssystem DSC (Dynamische Stabilitäts Control).

Auch mit dem modernen MINI wurde der Wunsch nach nochmals mehr Leistung erfüllt. Schon im Herbst des Jahres 2001 folgte der 120 kW/163 PS starke MINI Cooper S.

Im Design evolutionär weiterentwickelt und technisch grundlegend erneuert, kam im November 2006 die Neuauflage des modernen MINI auf den Markt. Unter dem Motto „Vom Original zum Original“ wurde der mit höchsten Sympathienoten belegte optische Auftritt des MINI in zahlreichen Details verfeinert, die insbesondere die sportlichen Tugenden des kompakten Kurvenkünstlers noch deutlicher hervorhoben. Die zur Markteinführung verfügbaren Modelle MINI Cooper mit 88 kW/120 PS und MINI Cooper S mit 128 kW/175 PS begeisterten auf Anhieb durch gesteigerte Fahrleistungen bei gleichzeitig deutlich reduzierten Verbrauchs- und Emissionswerten. Zwei Jahre später ließ sich die sportliche Charakteristik eines Mini Cooper erstmals auch mit einem hocheffizienten Dieselmotor erleben. Im MINI Cooper D sorgten 81 kW/110 PS, im wenig später eingeführten Mini Cooper SD sogar 125 kW/170 PS für einen kraftvollen Antritt.

Schon bei der Entwicklung des modernen MINI rund um die Jahrtausendwende hatte Mike Cooper das in seiner Familie gesammelte Knowhow in das Projekt eingebracht. John Coopers Sohn engagierte sich mit Leidenschaft für besonders sportliche Varianten des MINI. In den folgenden Jahren wurde die traditionsreiche Verbindung nochmals enger. Zu Beginn des Jahres 2007 erwarb die BMW Group die Markenrechte von John Cooper Garages. Aufgrund dieser Regelung ist die Marke John Cooper Works seit 2008 offizieller Bestandteil der Marke MINI. Seitdem repräsentieren die extrem sportlichen John Cooper Works Modelle das Maximum an Leistung und Performance, das in einem MINI erlebbar ist.

Der MINI Cooper ist auch in der aktuellen Modellgeneration der Inbegriff für eine Extraportion Fahrspaß, die mittlerweile in unterschiedlichsten Ausprägungen verwirklicht wird. Mit einem Dreizylinder-Ottomotor unter der Haube kommt er inzwischen auf 100 kW/136 PS. Darüber hinaus ist der Name Cooper in der gesamten Bandbreite des aktuellen Modellprogramms verankert. Das erste rein elektrisch angetriebene Modell der Marke heißt MINI Cooper SE (Stromverbrauch kombiniert: 17,6 – 15,2 kWh/100 km gemäß WLTP; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km). Angetrieben von einem 135 kW/184 PS starken Elektromotor verbindet er nachhaltige Mobilität mit charakteristischem Fahrspaß, ausdrucksstarkem Design und Premium-Qualität. Auf der anderen Seite des Spektrums steht der neue MINI John Cooper Works GP (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 7,3 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 167 g/km gemäß WLTP). Er wird von einem 225 kW/306 PS starken Vierzylinder-Turbomotor angetrieben, der ihn zum schnellsten jemals für die Straße zugelassenen MINI macht. Ganz gleich, ob lokal emissionsfrei im urbanen Alltagsverkehr oder mit dem unbändigen Drang auf die Rennstrecke: Jeder MINI mit dem Namen Cooper in der Modellbezeichnung trägt den einzigartigen britischen Sportsgeist einer seit 60 Jahren bestehenden Verbindung in sich.

BMW Group Werk München wird vollelektrisch

Der erste serienmäßig produzierte BMW i4 hat heute das BMW Group Werk München verlassen. Damit laufen ab sofort im Stammwerk des Unternehmens Fahrzeuge mit allen Antriebsvarianten über dasselbe Montageband. „Der Anlauf des BMW i4 ist ein Meilenstein für dieses Werk und seine Mannschaft auf dem Weg in Richtung E-Mobilität“, sagte Produktionsvorstand Milan Nedeljković: „Bereits ab 2023 besitzt mehr als die Hälfte aller Fahrzeuge aus München einen elektrifizierten Antrieb. Der überwiegende Teil davon wird voll-elektrisch motorisiert sein. München wird also voll elektrisch.“

Die Produktion des vollelektrischen BMW i4 in den bestehenden Strukturen des fast 100-jährigen Werks zu realisieren, brachte besondere Herausforderungen bei den umfangreichen Umbau- und Installationsmaßnahmen mit sich. „Wir haben es geschafft, das Fahrzeug während einer laufenden Fertigung in unser bestehendes Produktionssystem zu integrieren. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie auch unsere Partner haben hier hervorragende Arbeit geleistet“, ergänzte Peter Weber, Leiter des BMW Group Werks München. Auf engstem Raum wurden existierende Anlagen entfernt, neue Anlagen installiert, und bestehende Anlagen umgebaut. „Ein Musterbeispiel für eine intelligente und effiziente Integrationsleistung ist in unserem Karosseriebau gelungen. Dort kann der Großteil der für den BMW i4 erforderlichen neuen Fertigungsprozesse in bestehenden Produktionsanlagen dargestellt werden“, erläuterte Peter Weber. 

Integration der Elektromobilität in die Serienproduktion.

Der BMW i4 unterscheidet sich von konventionellen Architekturen vor allem durch seinen Elektroantrieb und die Hochvoltbatterie. Trotzdem gelang es, im Münchner Karosseriebau rund 90 Prozent der bestehenden Produktionsanlagen auch für den BMW i4 zu nutzen. Lediglich für die Fertigung der Bodengruppe und des Hinterbaus sind vereinzelt zusätzliche Anlagen erforderlich.

Hoch komplex gestaltete sich auch die Integration der Montage der Hochvoltbatterie. Eine neue vollautomatische Batteriemontage verschraubt den Akku von unten an die Karosserie. Hochauflösende Kamerasysteme überprüfen vollautomatisch vor dem Einbau die Oberfläche der Hochvoltbatterie, um Verunreinigungen und daraus resultierende Beschädigungen zu vermeiden.

Mit dem BMW i4, der BMW 3er Limousine, dem BMW 3er Touring – beide mit Verbrennungsmotoren und Hybridantrieb – sowie dem BMW M3 und dem BMW 4er Gran Coupé produziert das Stammwerk der BMW Group ein breit gefächertes Produktportfolio. Es stellt damit sowohl seine Flexibilität als auch die hohen Kompetenzen seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter Beweis.

Digitalisierung schreitet voran

Ein wichtiges Element ist die zunehmende Digitalisierung in der Produktion. Derzeit wird das gesamte Münchner Werk detailliert mittels 3D-Scans erfasst, um so digitale Datengrundlagen für die bestehenden Gebäude und Anlagen zu erhalten. Die Scans werden weiterverarbeitet und anschließend in der Cloud gespeichert, mit einem intuitiven und Webbrowser-basierten Tool kann von überall auf die Daten zugegriffen werden. Mehrere Standorte wie das US-Werk in Spartanburg sowie das Werk Regensburg sind bereits vollständig, das Werk Dingolfing teilweise per 3D-Scan erfasst. Bis Ende 2022 werden die Strukturen aller großen Fahrzeugwerke des BMW Group Produktionsnetzwerks in digitaler Form vorliegen.

Neue Gebäude und Anlagen werden heute bereits virtuell geplant – so auch die Achsvormontage für den BMW i4. Die BMW Group verwendet Omniverse Nucleus von NVIDIA, eine Plattform, die Daten aus Design- und Planungstools unterschiedlicher Hersteller zusammenführt und daraus fotorealistische Echtzeitsimulationen in einer einzigen kollaborativen Umgebung generiert. Auch die Daten aus den 3D-Scans fließen in die Plattform Omniverse ein.

Weitere digitale Anwendungen kommen direkt in der Produktion zum Einsatz. Durch den Einsatz von Radio Frequency Identification (RFID), also Funkwellen, werden Fahrzeugbauteile werden entlang der Wertschöpfungskette kontaktlos und automatisch identifiziert und zugeordnet. Damit entfallen manuelle Scantätigkeiten. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass das richtige Bauteil im richtigen Fahrzeug montiert wird. Aktuell wird die Technologie bereits in der Sitzefertigung, aber auch in der Fahrzeugmontage des Werks München vielfach eingesetzt. Dabei werden schon bei den Lieferanten und der BMW Group Komponentenfertigung sogenannte RFID Smart Labels am Bauteil angebracht, die im anschließenden Fertigungsprozess genutzt werden. Am Montageband installierte Antennen erfassen alle Bauteile innerhalb eines Fahrzeugs, die mit einem Label versehen sind. So sorgt die Digitalisierung für schnellere Abläufe und mehr Prozesssicherheit – in Summe höhere Effizienz und Qualität.

Sechs Millionen Liter weniger Wasserverbrauch durch Umkehr-Osmoseanlage

Tief verwurzelt im Produktionssystem ist das Thema Nachhaltigkeit. Die BMW Group verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz zur Senkung der CO2-Emissionen und Minimierung des Ressourcenverbrauchs. So konnte der Ressourcenverbrauch je produziertem Fahrzeug im Zeitraum von 2006 bis 2020 bereits mehr als halbiert, die CO2-Emissionen sogar noch deutlicher gesenkt werden, und zwar um 78 Prozent. Bis zum Jahr 2030 sollen die CO2-Emissionen in der Produktion je gefertigtem Fahrzeug um weitere 80 Prozent sinken. Auch im Werk München wurde eine Reihe von Maßnahmen um- und zusätzlich neu aufgesetzt. Durch den Einsatz einer Umkehr-Osmoseanlage erzielt man dort eine deutliche Reduktion des Frischwasserverbrauchs. Dabei wird Abwasser aus der Kathodischen Tauchlackierung – einer Art Grundierung für die Fahrzeuge – aufbereitet und im gleichen Prozessschritt wieder eingesetzt. Die Integration der Osmoseanlage erfolgte im Frühjahr. Insgesamt sinkt damit der jährliche Frischwasserverbrauch um mehr als sechs Millionen Liter. Bereits seit 1997 nutzt das BMW Group Werk München für die Produktionsprozesse Grundwasser aus einem eigenen Brunnen auf dem Werksgelände. Dadurch deckt das Werk rund die Hälfte seines jährlichen Wasserverbrauchs und schont somit die wertvolle Ressource Trinkwasser.

Neues Nachhaltigkeitsziel: lokal emissionsfreie Transportlogistik

Ein besonderes Augenmerk legt die BMW Group auf die Reduktion der CO2-Emissionen. Zum Produktionsstart des BMW i4 wurde daher ein weiteres Ziel angekündigt: Innerhalb der nächsten Jahre soll die Transportlogistik für das Werk München lokal emissionsfrei realisiert werden. Dabei wird sowohl auf eine zunehmende Bahnquote als auch den Einsatz von batterie-elektrisch betriebenen LKW gesetzt. Für die Anlieferung von Teilen sind täglich mehr als 750 LKW-Anlieferungen erforderlich. Diese Fahrten sollen künftig im städtischen Bereich mit E-LKW emissionsfrei erfolgen. Der Abtransport der in München produzierten Fahrzeuge wird bereits heute etwa zur Hälfte mit der Bahn umgesetzt. Dieser Anteil soll sukzessive erhöht werden. Grundsätzlich ist vorgesehen, eine emissionsfreie Transportlogistik im Stadtgebiet München umzusetzen und die CO2-Emissionen im weiteren Radius sowie im Interkontinentalverkehr weiterhin deutlich zu reduzieren.

Peter Weber, Leiter des BMW Group Werk München: „Uns ist bewusst, dass wir mit unserer urbanen Produktion eine besondere Verantwortung haben. Mit dem für das Stammwerk angestoßenen Projekt zur Reduktion der CO2-Emissionen, leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Umwelt und für unser direktes Umfeld in der Nachbarschaft.“

Bereits seit dem vergangenen Jahr bezieht die BMW Group weltweit nur noch Grünstrom. Unter anderem für die Produktion des BMW i4 hat die BMW Group Direktabnahmeverträge mit regionalen Wasserkraftwerken abgeschlossen, so dass die ökologische Qualität des in der Fertigung eingesetzten Grünstroms noch einmal erhöht werden konnte. Zusätzlich wird die BMW Group ihre verbliebenen CO2-Emissionen in der Produktion (Scope 1 + 2), die zum Beispiel durch die Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen entstehen, ab diesem Jahr weltweit durch entsprechende Zertifikate bilanziell vollständig neutralisieren.

Zukunftsausrichtung des Stammwerks in vollem Gange

200 Millionen Euro investierte das Unternehmen für die Integration des BMW i4 in die bestehende Produktionsstruktur. Das Fahrzeug ist ein wichtiger Wegbereiter für die Neue Klasse, die ab Mitte des Jahrzehnts auch im Werk München Einzug halten und kompromisslos auf elektrische Antriebe ausgerichtet wird. 

Vor weniger als einem Jahr wurde die Weiterentwicklung des BMW Group Werks München in Richtung Elektromobilität angekündigt: Eine neue Fahrzeugmontage sowie ein neuer Karosseriebau werden gebaut, der Motorenbau in die weiteren Standorte im Produktionsnetzwerk verlagert. Seitdem haben bereits mehrere hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz gewechselt und sind jetzt auch an anderen Standorten tätig. Die Produktion der Vierzylinder-Motoren zieht Ende dieses Jahres an die Standorte Hams-Hall in Großbritannien und Steyr in Österreich um. Spätestens 2024 soll die Verlagerung des Münchner Motorenbaus abgeschlossen sein.

Im Abarth Rally Cup endet die Saison 2021 mit dem großen Finale der FIA ERC bei der Rally Islas Canarias

Mit der 45. Ausgabe der Rally Islas Canarias endet die Saison des Abarth Rally Cups, der Teil der FIA European Rally Championship (ERC) ist. Der Gesamtsieger steht schon vorher fest – es ist die polnische Rallytechnology-Crew, bestehend aus Dariusz Poloński und Łukasz Sitek. Die neuen Meister haben noch ein Ziel vor Augen: Bislang konnten die beiden Polen alle fünf Läufe gewinnen und nun wollen sie mit ihrem Abarth 124 rally den sechsten Sieg im sechsten Rennen „einfahren“. Bei der Rallye, die mit ihren vulkanischen Höhen und Tiefen eine besondere Herausforderung darstellt, muss sich Poloński mit einem Gegner von Format auseinandersetzen: Carlos David García wird mit seinem Navigator Nazer Ghuneim im von der Escudería La Palma Isla Bonita vorbereitete Auto gegen den Champion kämpfen. Für García ist die Rally Islas Canarias ein Heimspiel, er kennt die Bedingungen, was das erste Aufeinandertreffen im Jahr 2019 bewies: Damals stand der Spanier als Zweiter – direkt vor dem Polen – auf dem Podest. 2020 war es jedoch Poloński, der den Sieg vor Andrea Mabellini holte und auch in der ERC2-Klasse mit nur neun Sekunden Rückstand den zweiten Platz belegte.

Mit 17 Sonderprüfungen auf einer Länge von 197,27 Kilometern wird die Saison 2021 im Markenpokal des Abarth 124 rally beendet. Gleichzeitig steigt das Finale der FIA European Rally Championship (ERC), denn der Abarth Rally Cup ist Teil dieses Wettbewerbs. Die Rally startete offiziell am Donnerstag, 18. November um 20.30 Uhr, aber richtig los geht es am Freitag, den 19. November: Zwei Runden mit vier Wertungsprüfungen stehen auf dem Programm. Sowohl die Crews als auch ihre Autos sind von Anfang an gefordert. Denn die Rallye auf Gran Canaria gilt als besonders kompliziert, weil die Asphaltpisten aufgrund der Vulkanasche sehr speziell sind. Der Freitag endet mit der 1,53 Kilometer langen Super Special Stage „Las Palmas de Gran Canaria“. Am Samstag, 20. November geht es in die letzten acht Wertungsprüfungen des Jahres 2021 – unter anderem mit einer Doppelschleife der Etappen „Arucas“, „Moya“, „Valleseco“ und „Telde“. Ein würdigerer Rahmen für das Saisonende ist kaum vorstellbar.

FIA Formel-1-Weltmeisterschaft 2021 Großer Preis von Katar Statement von Alfa Romeo Racing ORLEN

Alfa Romeo Racing ORLEN erzielte beim ersten Grand Prix von Katar die Ränge 14 und 15. Bei dem unter Flutlicht gefahrenen Rennen hatten beide Fahrer des Teams mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen. Dennoch holten Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi das Maximum aus dem Rennen heraus.

Räikkönen startete von Platz 16, Giovinazzi von Platz 18. Schon in der ersten Runden konnten sie sich auf die Ränge 12 beziehungsweise 14 verbessern und kämpften mit dem Ferrari von Charles Leclerc. Beide Fahrer von Alfa Romeo Racing ORLEN entschieden sich für eine Zwei-Stopp-Strategie. Dadurch konnten sie Reifenschäden vermeiden, die viele ihrer Konkurrenten aufgrund der starken Abnutzung sowie der scharfkantigen Randsteine verzeichneten. So positionierten sich Räikkönen und Giovinazzi gut für Positionskämpfe mit den Fahrern der Teams Haas und Williams, die sie schließlich hinter sich halten konnten. Ein Highlight war das erfolgreiche Überholmanöver von Räikkönen gegen Nicolas Latifi in Kurve 1, bei dem es fast zu einer Berührung der beiden Autos kam.

Bis zur Zielflagge schlossen Räikkönen und Giovinazzi weiter zu ihren Konkurrenten auf. Sie kamen in der letzten Runde in Sichtweite des McLaren von Daniel Ricciardo und des AlphaTauri von Yuki Tsunoda, überquerten die Ziellinie schließlich nur drei Sekunden hinter diesen beiden.

Der Große Preis von Katar beendete die Serie von drei Rennen innerhalb von drei Wochen, mit der das gesamte Team auf eine harte Probe gestellt wurde. Jetzt geht es für Alfa Romeo Racing ORLEN zunächst zurück zur Teambasis nach Hinwil in der Schweiz. Die zwei verbliebenden Rennen der Saison 2021 finden in Saudi-Arabien, eine weitere Premiere, sowie Abu Dhabi statt.

Frédéric Vasseur, Team Principal Alfa Romeo Racing ORLEN:
„Das Rennen war ein versöhnlicher Abschluss eines schwierigen Wochenendes auf einer Strecke, auf der unsere Rennautos mit Problemen zu kämpfen hatten. Das Tempo in den Trainingssitzungen, im Qualifying und im Rennen wurde durch einige Schäden beeinträchtigt, die während der Sessions auftraten. Daher war es positiv, dass beide Fahrer im Rennen eine starke Aufholjagd zeigen und die Fahrer der Teams  Haas sowie Williams hinter sich lassen konnten. Unsere beiden Piloten kamen vom Start sehr gut weg. Sie zeigten einige gute Überholmanöver, und am Ende konnten sie bis auf drei Sekunden an Ricciardo und Tsunoda herankommen. Die Ränge 14 und 15 waren das Maximum, was wir heute erreichen konnten. Das haben wir geschafft. Jetzt haben wir eine Woche Zeit, um uns nach diesem Triple-Header neu zu sortieren und uns auf die letzten beiden Rennen der Saison vorzubereiten.“